GASREINIGUNG - ProCone GmbH

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GASREINIGUNG


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EXClean-2000© ist unsere bewährte Gasreinigungsanlage, die in der Lage ist, die von der BASURAgas® Universalanlage erzeugten Gase in ein hochwertiges SynGas umzuwandeln. Das produzierte SynGas durchläuft mehrere Reinigungsprozesse, um die definierte Endqualität nach Spezifikation zu erreichen. Je nach der für die weitere Anwendung erforderlichen Gasqualität werden die folgenden Reinigungsschritte angewendet.

Folgende Hauptschritte werden in der Gasreinigungsanlage durchgeführt:
  1. Das produzierte SynGas wird von 600-800°C auf unter 120°C abgekühlt. Während dieses Prozesses werden Kühlmittel wie Luft, Wasser, Dampf oder Öl-Wärmetauscher verwendet. Das Kühlmittel wird durch die individuelle Nutzung der erzeugten überschüssigen Wärme bestimmt. Wenn die Feuchtigkeit des Ausgangsmaterials für die direkte Verarbeitung in dem Gaserzeuger zu hoch ist, wird die überschüssige Wärme für Trocknungszwecke verwendet. Der Rest der überschüssigen Wärme kann für Heiz- und Kühlzwecke in der Umgebung der Anlage zur Verfügung gestellt werden.
  2. Das SynGas wird anschließend mit Wasser auf 70°C gekühlt. Dabei wird der grobe Staub aus dem SynGas entfernt während das Gas mit Dampf gesättigt wird.
  3. Danach wird das SynGas in einer "Venturiwäsche" gewaschen. Der Feinstaub wird dabei auf weniger als 1 mg / Nm3 reduziert. Staub, korrosive Gase und Schwermetalle werden von dem SynGas abgetrennt und in das Waschwasser überführt.
  4. Wenn das SynGas Schwefel enthält, ist eine separate biologische Gaswäsche erforderlich, die nach der SynGas-Reinigung angeordnet ist. Es wandelt den Schwefel in im Waschwasser gelöste Sulfate um und trennt somit den sonst nicht löslichen Schwefelwasserstoff ab.
  5. Weitere SynGas-Kühlung, Kondensation des Feuchtigkeitsgehalts und mechanische Trocknung werden nun von dem jetzt reinen SynGas erreicht, um die endgültige Spezifikation zu erreichen. Die SynGas-Kondensate werden getrennt und dem Waschwasser der Stufen 3 bis 4 wieder zugeführt.
  6. In der nächsten Behandlungsstufe erfolgen die weitere SynGas-Kühlung, die weitere Kondensation des Feuchtigkeitsgehalts und eine mechanische Trocknung, um die endgültige Spezifikation zu erreichen. Die SynGas-Kondensate werden getrennt und dem Waschwasser der Stufen 3 bis 4 wieder zugeführt.
  7. Der letzte Schritt ist die Abtrennung von Quecksilber aus dem SynGas durch Amalgamierung in Buntmetall- oder Edelmetallkatalysatoren. Dies ist mit einer externen nachgeschalteten Ausrüstung für das Quecksilberrecycling verbunden. Die Wahl des Verfahrens hängt stark vom Quecksilbergehalt des Ausgangsmaterials ab.
  8. Das SynGas kann nach Schritt 1 bis 7 extra gereinigt werden, indem verschiedene Molekularsiebe entsprechend der beabsichtigten Verwendung des SynGases verwendet werden. Dementsprechend kann eine teilweise oder nahezu vollständige Abtrennung von Kohlendioxid, Wasser oder Hydrogensulfiden erreicht werden, um eine spezielle Verwendung des SynGases zu ermöglichen.

Die Hauptvorteile der Nassreinigung durch unsere Gasreinigungsanlagen liegen in der Verlagerung der Säurebildner (Fluor, Chlor und Schwefel) sowie der basenbildenden Elemente (Schwermetalle wie Blei, Zink, Cadmium, etc.) in das Waschwasser der Gaswäscher. Im Prozess der BASURAgas® Universalanlage werden diese Materialien hauptsächlich in ihre elementaren und nicht in ihrer oxidierten Formen reduziert. Darüber hinaus reduziert der Vergasungsprozess den in dem Brennstoff enthaltenen Stickstoff zu Ammoniak. Während der Gaswäsche wird der Ammoniak als Ammonium im Wasser gebunden und führt zu einem sehr basischen Waschwasser (pH-Wert von 9 bis 12). So lösen sich die Schwermetalle nicht im Waschwasser auf und können durch einfache Entfernung (Zentrifuge, Filterpresse) aus dem Waschwasser gefiltert werden. Gleichzeitig dient das Ammonium als Neutralisationsmittel für Chlor und Schwefel, was die Wiederverwertung dieser in Form von wertvollen Rohstoffen unterstützt.

Daher können die Produkte, die aus dem Gasreinigungssystem resultieren, von der Abwasserbehandlungsanlage recycelt und als wertvolle Rohstoffe wieder verwendet werden:
  • Chlor: Chlor reagiert mit Ammonium zu Ammoniumchlorid (Salmiak), das als Reinigungsmittel verkauft werden kann.
  • Schwefel: Schwefel reagiert mit Ammonium zu Ammoniumsulfat und kann als Stickstoffdünger verkauft werden.
  • Schwermetalle: Da die Schwermetalle in elementarer Form vorliegen, können sie zur stofflichen Verwertung eingeschmolzen werden.
    
Die perfekte Kombination und die optimierten Schritte der Gas- und Waschwasserverarbeitung führen zu einer nahezu vollständigen Rückgewinnung aller im Ausgangsmaterial enthaltenen Elemente. Wertvolle Materialien werden während der Umwandlung des Ausgangsmaterials recycelt. Es bleiben keine unverwertbaren Rückstände aus dem ursprünglichen Ausgangsmaterial zurück.
            
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